Stadt Rüsselsheim am Main erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet!

Seit Juli 2024 ist Rüsselsheim am Main „Fairtrade-Stadt“, und sie darf diesen Titel nun zwei weitere Jahre tragen. Der Titel Fairtrade-Town wird vom Verein Fairtrade Deutschland e.V. an Städte vergeben, die sich für den fairen Handel engagieren.
Viele verschiedene Produkte (Nahrungsmittel) auf einem Tisch ©

Die Zertifizierung als Fairtrade Town erfolgt für zwei Jahre. In diesem Zeitraum engagiert sich die Stadt mit verschiedenen Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Bedeutung des fairen Handels hinzuweisen. Mit einer Kleidertauschparty, die am 25. April im Rollwerk stattgefunden hat, konnte sie bereits erfolgreich auf die Arbeitsbedingungen und Handelswege von Kleidung aufmerksam machen. Zudem wird sich die Stadt auch in diesem Jahr wieder an der fairen Woche beteiligen, die vom 11. bis zum 25. September 2026 stattfindet.

Die Kampagne „Fairtrade-Town“ gibt es inzwischen in 36 Ländern mit über 2.000 Fairtrade-Towns, darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco. In Deutschland tragen 937 Kommunen den Titel Fairtrade-Stadt. 

Was ist eine Fairtrade-Town?

Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Das Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft setzt sich auf lokaler Ebene für den fairen Handel ein. Die Bandbreite an Produkten aus fairem Handel ist inzwischen groß: zum Beispiel Kaffee, Tee, Zucker, Wein, aber auch Kunstgewerbe oder Blumen und ähnliches.

Fairtrade-Siegel ©

Fairtrade ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele und steht für:

  • Sicherheit durch stabile Mindestpreise
  • Förderung von Gleichberechtigung
  • Förderung von Umwelt- und Klimaschutz
  • Eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte
  • Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Regelmäßig überprüft und unabhängig kontrolliert

Kriterien für die Zertifizierung

  • Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels.
  • Lokale Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten vor Ort.
  • Mindestens 13 Geschäfte bzw. Filialen und 7 Gastronomiebetriebe, die mindestens zwei faire Produkte führen beziehungsweise verarbeiten.
  • Schulen, Vereine und Kirchen verwenden faire Produkte und führen Bildungsaktivitäten zum Thema durch.
  • Die örtlichen Medien berichten über die Aktivitäten der Stadt auf dem Weg zur ‚Fairtrade-Town‘.

Unternehmen und Institutionen mit Fairtrade-Produkten in Rüsselsheim

Einkaufskorb mit Lebensmitteln am Arm einer Frau. ©

Einzelhändler

  • Aldi Süd
  • dm-drogerie-markt
  • Edeka
  • Globus
  • Kaufland
  • Lidl
  • Netto
  • Norma
  • Penny
  • Rewe
  • Reformhaus Herrmann
  • Rossmann
Gedeckter Tisch mit Teller, Besteck und zwei Weingläsern. ©

Gastronomiebetriebe

  • Buschcafé
  • Café am Markt
  • Café Guutsje
  • Haus der Senioren
  • Kirchenlädchen
  • Naturfreundehaus Rüsselsheim
  • Rüsselsheimer Bräu
Illustration: Menschen die ihre Hände aufeinanderlegen. ©

Institutionen/Vereine/Schulen

  • kath. Pfarrgruppe Nauheim/Rüsselsheim-Königstädten
  • Luthergemeinde
  • Gerhard-Hauptmann-Schule
  • Neues Gymnasium
  • Stadtverwaltung Rüsselsheim am Main (Gästebewirtung, Werbemittel etc.)
  • Verbraucherzentrale Rüsselsheim e.V.

MACHEN SIE MIT!
Unterstützen Sie gemeinsam mit der Stadt Rüsselsheim am Main den Fairtrade-Gedanken.
Sie können mitmachen, wenn Sie einen Gastronomiebetrieb, Hotel oder Geschäft betreiben und bereit sind mindestens zwei faire Produkte zu verarbeiten und / oder anzubieten.
Bei Fragen unterstützen wir gerne.

Rüsselsheimer Steuerungsgruppe:
Sina Englert
Umwelt und Klimaschutz
E-Mail: klimaschutz@ruesselsheim.de

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