Auf den Spuren Adam Opels
Zur Geschichte Adam Opels
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Nähmaschinenproduktion
Nach seiner Schlosserlehre ging er auf ausgedehnte Wanderschaft und arbeitete drei Jahre in Paris bei Nähmaschinenfabriken. 1862 kehrte Adam Opel nach Rüsselsheim zurück und begann, selbstgefertigte Nähmaschinen zu bauen. Er begann seine Produktion in einem einfachen, stallähnlichen Gebäude in der Rüsselsheimer Innenstadt (heute Löwenplatz). Heute erinnert das „Denkwerk“ am Löwenplatz an die 1. Werkstatt Adam Opels. Es zeigt die Dimensionen der Werkstatt im Vergleich zum heutigen Werk.
Erst die Heirat mit der Hotelbesitzer- und Likörfabrikantentochter Sophie Scheller aus dem Taunus ermöglichte Adam Opel 1868 den Bau einer zweistöckigen Fabrik, direkt neben der Bahnlinie Frankfurt-Mainz.
Der Absatz der Nähmaschinen stieg ständig, sodass neue Fabrikanlagen gebaut werden mussten und neue Arbeitskräfte angeworben wurden. 1882 hatte Opel bereits 210 Beschäftigte und baute jährlich 15.000 Nähmaschinen.
Autoproduktion
Nach dem Tod Adam Opels 1895 infolge einer Typhuserkrankung übernahm seine Witwe Sophie Opel gemeinsam mit den fünf Söhnen die Leitung der Firma. Drei Jahre später begann die Familie Opel mit der Automobilproduktion. 1909 beschäftigte der Betrieb bereits 2750 Arbeitskräfte.
Als erstes deutsches Unternehmen führte die Firma 1924 die Fließbandherstellung ein, was die Produktion von kleineren und günstigeren Serienautos ermöglichte. Ein Grund dafür, warum Opel in den 20er Jahren größter Fahrzeughersteller Deutschlands war.
1929 wurde das Unternehmen mehrheitlich an General Motors verkauft. Der Name Opel blieb erhalten und legendäre Modelle wie der Kapitän, Admiral oder Manta entstanden.
Ein „Geburtstagsvideo“ von Sophie Opel
Führungen
Das Stadtmarketing der Stadt Rüsselsheim und das Stadt- und Industriemuseum bieten verschiedene Führungen rund um das Thema "Opel" an. Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Stadt- und Gruppenführungen.
Virtueller Rundgang durch "Opel Classic"
Hier könnt ihr einen Blick in die umfangreiche Opel Classic-Sammlung werfen. Drei neue Thementouren „Konzepte & Studien“, „Tourenwagen“ und „Die Goldenen Sechziger“ ergänzen die virtuellen 360-Grad-Rundgänge mit den Opel Classic-Modellen.
Virtuelle Führungen rund um die Opels
Bei den 360 Grad Rundgängen werden Ihnen zehn unterschiedliche Orte, die in der Familien- und Werksgeschichte der Opels sowie der Opelbeschäftigten eine Rolle spielen, vorgestellt. Die Videos wurden durch das Stadt- und Industriemuseum produziert.
Folge 9:
Opel im Krieg - Der Bunker D20
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